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Therapie gegen graue Haare

 

 

Entmineralisierung des Haarbodens als Grund für graues Haar


"Der Haarwuchs zeigt den Kontostand des noch vorhandenen körperchemischen Neutralisierungspotentials an."
(Dr.h.c. Peter Jentschura)

Entsprechend der Überzeugung der meisten Naturheilexperten und Heilpraktiker, sind graue Haare in erster Linie ein Problem des Mineralienentzuges in der Kopfhaut aufgrund Neutralisierung von Säuren.


Da das für unseren Körper am schnellsten anzuzapfende Mineralien-Depot unser Haarboden darstellt, bedient sich der Körper hier zu allererst und kannibalisiert sich selber!

Auf diese Weise beraubt der Körper unserem Haarboden seine Mineralien, um einen lebenswichtigen, konstanten pH-Wert im Blut aufrechterhalten zu können, das Prinzip könnte heißen: "Überleben vor Eitelkeit!"

Die Entschlackungsexperten Dr.h.c. Peter Jentschura sowie Josef Lohkämper sprechen bei diesen Mineralstoffraubkrankheiten von der s.g. "Zivilisatose".

Graue Haare sind jedoch nur eines von vielen Symptomen, nach Dr.Jentschura und Lohkämper steht uns die Zivilisatose ins Gesicht geschrieben und äussert sich sichtbar ebenfalls in Form von:

 

 

Äussere Anzeichen aufgrund Mineralstoffabbaus nach Dr.Jentschura und Lohkämper *1


  • Haarausfall
  • Akne
  • fahle und faltige Haut
  • Augensäcke
  • brüchige und verformte Nägel
  • Altersflecken
  • Ödemen


Nun sind die meisten der geschilderten Symptome äusserlich und wären für viele Menschen nur halb so schlimm, wenn nicht ernsthafte Erkrankungen ebenfalls in direkter Verbindung mit Entmineralisierung unseres Körpers stünden!


Dr. Jentschura und Lohkämper geben der Zivilisatose, also der Entmineralisierung unseres Organismus, die Schuld für die folgenden Krankheiten:

 

 

Erkrankungen aufgrund Mineralstoffabbaus lt. Dr.Jentschura und Lohkämper *5


  • Allergien
  • Alzheimer
  • Arteriosklerose (Gefäßverkalkung)
  • Arthrose
  • Arthritis
  • Bandscheibenleiden
  • Bluthochdruck
  • Blasensteine
  • Colitis ulcerosa
  • Diabetes mellitus
  • Eiterige Mandeln
  • Ekzeme
  • Fußschweiß
  • Fibrome
  • Furunkel
  • Gallensteine
  • Gicht
  • Gastritis
  • Hautjucken
  • Hämorrhoiden
  • Karies
  • Krampfadern
  • Karbunkel
  • Lipome
  • Legasthenie
  • Leistenbrüche
  • Morbus Crohn
  • Morbus Bechterev
  • Nierensteine
  • Neurodermitis
  • Osteoporose
  • Offenes Bein
  • Parodontose
  • Parkinson
  • Rheuma
  • Schuppenflechte
  • Schlaganfall
  • Zahnplaque
  • Zahnstein


Unser Behandlungsansatz gegen graues Haar dient also nicht nur der Repigmentierung unserer grauen Haare, sondern ist demnach als ganzheitliche Therapieform für unseren gesamten Körper zu sehen, von dem nicht nur unsere Haare, sondern unser gesamter Organismus profitieren wird!

 

Auf den Punkt gebracht, dreht sich unsere Therapie gegen graue Haare um die folgenden 3 Punkte:


  • Entsäuerung

  • Entschlackung

  • Remineralisierung


Aus diesem Grund gilt in den nächsten Kapiteln unsere ganze Aufmerksamkeit genau diesen drei Aspekten!

Hmm, ein paar Mineralbrausetabletten und das Problem ist im Griff, könnte nun der eine oder andere Leser meinen....Leider funktioniert dies so nicht!

Stellen Sie sich die Säuren wie Motoröl vor, das Sie versehentlich auf der Straße verloren haben. Und die Mineralien sind die Sägespäne bzw. Sand, um das Öl zu binden...Was bleibt über?

Richtig, eine dicke, fette, schleimige Masse, die es zu entsorgen gilt, bevor man weiterfahren darf!

Exakt das Selbe passiert mit den Körpersäuren. Der Körper nutzt die Mineralien, um die Säuren zu binden und dieser Prozeß hinterläßt Schlacken! Sorgt man nicht dafür, dass diese regelmäßig aus dem Körper gespült werden, verstopfen diese unsere Blutgefäße und führen an sich wiederum zu Funktionsstörungen, Krankheiten UND: grauem Haar!



Wir müssen also dafür sorgen, dass:

  • wir den Körper möglichst mit wenig Säuren über die Nahrung belasten

  • die im Körper trotzdem sich angesammelten Säuren weitestgehend mit Mineralien, die wir von außen zuführen, neutralisieren

  • Endprodukte der Neutralisierung, die Schlacken, aus dem Körper schwemmen

  • den über Jahrzehnte entmineralisierten Körper wieder remineralisieren

 

 

Ursachen für Übersäuerung


Zu den häufigsten Ursachen für die Übersäuerung zählt:

  • Stress

  • akute und chronische Krankheiten,

  • sowie vermehrte Aufnahme von säurebildenden Lebensmitteln wie z.B. Fleisch, Wurst, Eier, Käse, Zucker, Kaffee oder Alkohol einerseits und zu geringe Aufnahme von basenreichen sowie neutralen Nahrungsmitteln wie z.B. Gemüse, Kartoffeln, Obst auf der anderen Seite


Negativer Stress gewinnt in diesem Zusammenhang immer mehr an Bedeutung, so führt dieser zu bestimmten Hormonausschüttungen und Regulationen im Körper, die als Folge davon negativen Einfluß auf unseren Säure-Basen-Haushalt haben.

Übersäuerung des Organismus wird beobachtet bei Erkrankungen wie z.B. Diabetes, Herzinfarkt, hohes Cholesterin, Gicht, Osteoporose, Rheuma, Migräne, Krebs uva.

Im saueren Millieu unseres Körpers entwickeln sich diese Krankheiten am besten, umgekehrt machen diese Krankheiten wiederum unseren Körper sauer, ein Teufelskreis!

Der Körper versucht die überschüssigen Säuren zu puffern und bedient sich dabei der Mineralien.

Liefern wir ihm nicht hinreichend davon mit unserer Nahrung (was heutzutage mehr die Regel als die Ausnahme darstellt), holt sich der Körper die Mineralien aus seinen körpereigenen Depots (Knochen, Zähne, Haut, Organe).

Hieraus entsteht ein Mangel an wichtigen Wirkstoffen im Mineralstoffhaushalt. Da er die Mineralien am schnellsten aus dem Haarboden bekommt, entzieht er diese zuallererst da und "klaut" damit unseren Haaren die Nährstoffe, die die Haare benötigen, um gesund zu wachsen.

Sichtbar wird dies nicht nur an Haaren, sondern auch an Nägel und der Haut. Desweiteren leiden unsere Knochen, Gefäßen, Organe und unser Blut darunter. Für uns zunächst unsichtbar begünstigt es die oben aufgeführten Erkrankungen!


Durchaus zunächst harmlos wirkende Symptome wie:

  • Kopfschmerzen

  • Energiemangel

  • chronische Müdigkeit

  • Verdauungsprobleme und

  • Haarausfall


sind häufig Anzeichen für eine Übersäurung des Organismus und können im späteren Stadium zu den o.g. Krankheiten führen.

 

 

Mögliche Symptome einer Übersäuerung:


Wenn mehrere der folgenden Symptome bei Ihnen zutreffen, liegt wahrscheinlich eine Übersäuerung Ihres Organismus vor:

  • Allergien
  • Bluthochdruck
  • Cellulitis
  • Diabetes
  • Entzündungen
  • Gelenkschmerzen
  • GRAUE HAARE
  • Hautunreinheiten (Pickel)
  • Haarausfall
  • Infekte
  • Kopfschmerzen
  • Konzentrationsprobleme
  • Migräne
  • Menstruationsbeschwerden
  • Muskelkrämpfe
  • Sodbrennen
  • Schlafstörungen
  • Übergewicht
  • Untergewicht
  • Verdauungsprobleme
  • Zahnfleischentzündungen
  • u.a.


Die Körpersäuren werden durch falsche, säurenbildende Ernährung, Umweltgifte, Pestizide in der Nahrung und andere Faktoren begünstigt. Zum Problem wird es, wenn das Säure-Basen-Verhältnis nicht mehr im Gleichgewicht steht und das Säureverhältnis überwiegt!

Ausschlaggebend für einen gesunden Organismus (und gesundes Haar!) ist also das Gleichgewicht des Säure-Basenhaushaltes. Zu den Säuren zählen z.B. Magensäure, Fettsäure, Aminosäure und zu den Basen beispielsweise Magnesium, Natrium und Calcium.

Die Basen bilden den Gegenspieler zu diesen Säuren, sie neutralisieren diese und sorgen für den Abtransport. Körpereigene Puffersysteme im Blut, der Lunge, dem Gewebe, Darm und Niere versuchen das Säure-Basen-Gleichgewicht aufrechtzuerhalten.

Erhält der Körper diese in nicht hinreichender Menge, beginnt er sich selbst zu entmineralisieren, was zu Mangelsymptomen wie u.a. grauen Haaren und Haarausfall führt und die oben gelisteten Erkrankungen mitbegünstigt!

Beim Versuch die dabei anfallenden Stoffwechselendprodukte, s.g. "Schlacken" auszuscheiden, gelingt ihm dies nicht vollständig, so dass viele der Schlacken im Körper verbleiben und unseren Organismus regelrecht verschlacken. Verschlackter Haarboden wiederum verursacht graue Haare und sogar Haarausfall!


Säuren und Schlacken sind ein grundsätzliches Problem für unseren gesamten Körper und graues Haar ist lediglich eines der nach außen sich darstellenden Symptome, die zu ernsthaften Erkrankungen führen können!

 

 

Zuverlässiger Test des Säure-Basen-Haushaltes


Wie kann man mit Sicherheit eine Übersäuerung des Organismus kontrollieren?

Um zu testen, ob Ihr Organismus übersäuert ist oder nicht, besorgen Sie sich in der Apotheke einen s.g. pH-Indikator-Teststreifen.
Dieser pH-Test zeigt Ihnen die pH-Wert Ihres Organismus zuverlässig an, informiert Sie damit, ob Ihr Milieu des Körpers ausgewogen, basisch oder aber doch sauer ist. Ein Wert zwichen 1 bis 7 auf der Skala des Teststreifens deutet auf Übersäuerung hin, ab Wert 7 aufwärts liegt ein ausgewogener Säure-Basen-Haushalt vor, zwischen 8 und 14 überwiegen die Basen im Körper!

Der optimale Wert für unser Blut liegt im Bereich 7,35-7,45 natürlich ein sehr eng gelegter Bereich, der in dieser Perfektion kaum zu erreichen ist. Ein Wert, der zwischen 7 und 8 liegt, ist optimale.


ACHTUNG: ein schwankender Wert im Laufe des Tages ist zu berücksichtigen. So liegt der optimale pH-Wert des Morgen-Urins auf nüchternem Magen bei knapp unter 7 in einem leicht sauren Bereich.


Bis zum Mittag steigt der basische Wert im Urin an, danach sinkt er stetig zum Abend langsam wieder. Selbstverständlich hängt der ermittelte Wert ebenfalls von der zuletzt verspeisten Mahlzeit ab, sind diese in der Mehrheit basisch, beeinflußen sie den Wert positiv - säurebildende Lebensmittel wiederum beeinflußen den pH-Wert negativ.

Je nach Uhrzeit und Mahlzeit ergeben sich natürlicherweise Schwankungen im Laufe des Tages!

 

 

Die Messung des Säure-Basen-Haushaltes


Um eine aussagefähige Bewertung Ihres Säure-Basen-Haushaltes zu erhalten, messen Sie an drei aufeinander folgenden Tagen jeweils am Morgen, Mittag und Abend mit Hilfe des pH-Teststreifens Ihre Werte (für einige im Becher mit Urin reinhalten) und notieren Sie diese.

Nehmen Sie im Anschluß den Durchschnittswert aller 9 Werte aus diesen 3 Tagen und Sie erhalten eine ziemlich aussagekräftige Auswertung zu Ihrem Säure-Basen-Haushalt!

Nochmal: die meisten chronischen Erkrankungen, wie z.B. Allergien, Diabetes, Migräne, Krebs, Rheuma und Rückenschmerzen weisen einen durchgehend niedrigen (saueren) pH-Wert aufweisen, eine ständige Übersäuerung fördert diese Krankheiten und sollte daher möglichst schnell abgestellt werden!

 

 

Auswirkung von Übersäuerung auf unseren Organismus


Unser Organismus ist ständig bestrebt, das Säure-Basenverhältnis im Gleichgewicht zu halten. Überschüssige Säuren versucht dieser über die körpereigenen Puffersysteme: Blut, Lymphe, Lunge, Darm, Gewebe und Niere zu neutralisieren.

Dieser Vorgang ist lebenswichtig, um den PH-Wert des Blutes konstant zu halten und damit gefährliche Anlagerungen im Gewebe zu verhindern!

Die Neutralisierung vollzieht der Körper mit Mineralstoffen und Spurenelementen. Sind die Puffersysteme aufgrund eines zu hohen Säure-Pegels überfordert, zapft der Körper seine eigenen Mineralstoffdepots an, die gefährliche Entmineralisierung nimmt ihren Lauf!

Hier bedient sich unser Körper seiner wichtigsten Mineralstoffspeicher, die sich in den Knochen, Zähnen, Blutgefäßen, Nägeln, Organen und ebenfalls im Haarboden befinden!


Die folgenden Erkrankungen resultieren aus dieser Entmineralisierung:

  • Anzapfen der Mineralien aus den Blutgefäßen => Krampfadern
  • Anzapfen der Mineralien aus den Knochen => Osteoporose
  • Anzapfen der Mineralien aus den Zähnen => Karies
  • Anzapfen der Mineralien aus den Nägeln => brüchige Fingernägel
  • Anzapfen der Mineralien aus den Organen => z.B. Bandscheibenvorfälle
  • Anzapfen der Mineralien aus dem Haarboden => graues Haar + Haarausfall


Die Entmineralisierung des Haarbodens ist exakt das Symptom, das uns dann in Form der ergrauten Haare begegnet.

Wir müssen an dieser Stelle nicht nochmal erwähnen, dass die anderen genannten Symptome nicht minder unangenehm sind und sich zu ernsthaften, vielfältigen Krankheiten aufaddieren können!

Das Symptom "graue Haare" manifistiert sich lediglich als Erstes, da der Haarboden vom Körper bevorzugt angezapft. - immer dann, wenn unser Organismus also Säuren oder Gifte neutralisieren muß, bedient er sich zunächst des Haarbodens!

Man kommt nicht ganz drumherum, seinem Leben eine kleine Wendung zu geben, in dem man Streß möglichst meidet und die Ernährungsweise in Richtung basische Ernährung anpaßt.

Das Ziel ist also, den Säure-Basen-Haushalt ins Gleichgewicht zu bringen, den Organismus zu remineralisieren und lebenslang konsequent mit Mineralien zu versorgen - erst dann bekommen wieder unsere grauen Haare ihre Farbe und ihren schönen Glanz zurück!

 

 

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"Die Übersäuerung des Körpers ist das Grundübel aller Krankheiten." (Paracelsus) 

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Remineralisierung


Was bedeutet Remineralisierung? Unter der Remineralisierung versteht man eine verstärkte Zufuhr von Mineralien, die unser Organismus braucht, um die angezapften, körpereigenen Mineralstoffvorräte in der Kopfhaut, den Knochen, Zähnen und Organen wieder aufzufüllen.

Die beiden Wissenschaftler Josef Lohkämper und Peter Jentschura, die als Experten auf diesem Gebiet weltberühmt sind, setzen einen Reminarelisierungszeitraum von 6-12 Monaten an, dieser kann bis zu 18 Monate verlängert werden.

Als Faustregel wird geraten, ein Jahr lang über den sichtbaren Erfolg hinaus zu remineralisieren. Dies wird sich nicht nur am Haar bemerkbar machen, sondern in der gesamten physischen und psychischen Gesamtverfassung!

Wie und mit welchen Mitteln man am besten remineralisiert, erfahren Sie ausführlich in den nächsten Kapiteln, zunächst aber zurück zur Übersäuerung.

 

 

Entstehung der Übersäuerung


Falsche Ernährung, Pestizide, Umweltbelastung u.a. Faktoren führen dazu, dass Säuren im Körper entstehen. Wenn diese einen Pegel erreicht haben, den unser Körper nicht mehr mit seinen natürlichen Neutralisierungsmechanismen neutralisieren kann, entsteht eine Übersäuerung des Körpers.

Nicht alle Faktoren, die zur Übersäuerung führen, liegen in unseren Händen, einen großen Einfluß haben wir aber auf den entscheidenden Faktor für die Übersäuerung: unsere Ernährung!

Um aber mit Hilfe entsprechender Ernährung den Säure-Basen-Haushalt zu kontrollieren, müssen wir zunächst erfahren, welche Lebensmittel sauer und welche basisch sind.

 

 

Säurebildende Lebensmittel:


Die folgenden Lebensmittel sind möglichst zu meiden, um den Körper zu entsäuern und basisch zu halten:

  • Fleisch aller Art
  • Geflügel
  • Fisch- und Meerefrüchte
  • Milch und Milchprodukte
  • Eier
  • Nüsse
  • Weißmehlprodukte
  • Vollkornprodukte
  • Hefeprodukte
  • Alle Getreideprodukte (Pizza, Reis, Nudeln, Gebäck)
  • kohlensäurehaltige Getränke (Mineralwasser, Limonade, Cola usw.)
  • geschälter, polierter Reis
  • Margarine
  • raffinierte, gehärtete Fette und Öle
  • Hülsenfrüchte (alle Nusssorten ausser Mandeln)
  • Spargel
  • Rosenkohl
  • Süssigkeiten
  • Eis
  • Tofu
  • Limonade
  • Eistee
  • Artischocken
  • Zucker
  • Honig
  • Süßstoff
  • Essig
  • Senf
  • Sauerkonserven
  • Ketchup
  • Alkohol
  • Kaffee (alle Sorten)
  • schwarzer Tee
  • Früchtetee


Keine Panik, selbstverständlich erwartet an dieser Stelle niemand von Ihnen, dass sie alle diese Nahrungsmittel asketisch von Ihrer Lebensmittel-Liste streichen und sich ausschließlich nur noch basisch ernähren.

Denn einerseits liefern einige der aufgelisteten säurebildenden Lebensmittel wichtige Nährstoffe, so z.B. Eiweisse oder aber Vitamine, Mineralien sowie bioaktive Stoffe. Zum anderen kann der Körper durchaus damit umgehen und bis zu einem gewissen Grad ohne Probleme die entstehenden Säuren puffern!

Um ein gesundes Säure-Basen-Verhältnis zu erhalten, sollten Sie allerdings diese sauren Lebensmittel immer in Verbindung mit basenbildenden Lebensmitteln verzerren. Im Optimalfall ist hier auf ein Verhältnis von 20:80 zu achten (20% saure Lebensmittel zu 80% basische Lebensmittel).

 

 

Basenbildende, basische Lebensmittel


Die folgenden Lebensmittel sollte man zum aktiven Entsäuern und der darauf folgenden Aufrechterhaltung des basischen Millieus in unserem Körper verstärkt in unsere Ernährung aufnehmen:

 

 

Basenbildendes Gemüse


Auberginen, Austernpilz, Paprika, Okraschotten, Staudensellerie, Pastinaken, Blumenkohl, Petersilienwurzel, Bohnen, grün Pfifferling, Boviste, Radicchio, Brokkoli, Radieschen, Champignon, Rettich, Chinakohl, Alfalfa, Linsen, Amaranth, Mungobohnen, Buchweizen, Rosabi,, Fenchelsamen, Rotklee, Rucola, Sesam, Hirse, Koriandersamen, Sonnenblumkerne, Kresse, Weizenkeime, Leinsamen , rote Beete, Rotkohl, Erbsen, Schalotten, Fenchel, Schwarzwurzel, Frühlingszwiebeln, Shiitake-Pilz, Grünkohl, Gurken, Karotten, Steinpilz, Kartoffeln, Süßkartoffeln, Kohlrabi, Zuckerhut, Kürbis, Trüffelpilz, Lauch, Weißkohl, Mangold, Wirsing, Morchel, Zwiebeln, Zucchini, Mu-Err-Pilze

 

 

Basenbildendes Obst


Anans, Äpfel, Aprikosen, Avocado, Bananen, Birnen, Clementinen, frische Datteln, Erdbeeren, Feigen, Grapefruit, Himbeeren, Heidelbeeren, Honigbmelone, Kirschen, Johannisbeeren, Limetten, Kiwis, Limetten, Mandarinen, Mango, Mirabellen, Nektarinen, Oliven, Orangen, Pampelmusen, Papayas, Pfirsiche, Pflaumen, Preiselbeeren, Reineclauden, Stachelbeeren, Sternfrüchte, Wassermelonen, Weintrauben, Zitronen.

 

 

Basische Salate und Kräuter


Basilikum, Bataviasalat, Bohnenkraut, Meerrettich, Majoran, Brennnessel, Melisse, Brunnenkresse, Muskatnuss, Chinakohl, Nelken, Chicoree, Oregano, Chilischoten, Petersilie, Dill, Pfeffer, Eichblattsalat, Piment, Pfefferminze, Eisbergsalat, Endivienm Portulakm Feldsalat, Radicchio, Fenchelsamen, Romanasalat, Friseesalat, Rosmarin, Gartenkresse, Rucola, Ingwer, Safran, Kapern, Salbei, Kardamom, Sauerampfer, Kerbel, Schnittlauch, Koriander, Schwarzkümmel, Kopfsalat, Spinat, Sellerieblätter, Kreuzkümmel, Kümmel, Thymian, Kurkuma, Vanille, Zimt, Lattich, Liebstöckel, Löwenzahn, Zitronenmelisse, Lollo-Rosso-Salat, Zucchiniblüten

 

 

Basenbildende, basische Nüsse und Samen


Kürbiskerne, Mohnsamen, Sesamsalz, Mandeln

 

 

Das richtige Verhältnis


Wie wir bereits oben betont haben, empfehlen die Experten ein Verhältnis von 80% basischer zu 20% säurebildender Nahrungsmittel!

In der Praxis heißt es, immer dafür zu sorgen, dass die oben aufgeführten säurebildenden Lebensmittel höchstens einen Anteil von 20% zu den aufgeführten basischen Lebensmitteln innerhalb Ihrer Ernährung aufweisen. Die basischen Lebensmitteln sollten die restlichen 80% belegen!

TIPP: Wenn Sie esstechnisch etwas über die Strenge geschlagen haben, versuchen Sie daraufhin basische Lebensmittel zu sich zu nehmen, um die Säuren im Körper auszugleichen!

 

 

Richtiges Einschätzen der Säure-Basenwerte - Die PRAL-Tabelle


PRAL-Tabelle nach Remer und Manz :

Die folgende Tabelle ermittelt die renale Säurebelastung (PRAL) von 114 häufig verzehrten Nahrungsmitteln und Getränken bezogen auf 100g (bei Getränken 100ml).


Minuswert = basenbildend
Pluswert = säurebildend


Getränke

Bier, draft -0,2
Vollbier, hell 0,9
Vollbier, dunkel, in Flaschen -0,1
Coca-Cola 0,4
Kakao, hergestellt aus entrahmter Milch (3,5%) -0,4
Kaffee, Aufguss, 5 Minuten -1,4
Mineralwasser (Apollinaris) -1,8
Mineralwasser (Volvic) -0,1
Rotwein -2,4
Tee, Indisch, Aufguss -0,3
Weisswein, trocken -1,2

Fette und Öle
Butter 0,6
Margarine -0,5
Olivenöl 0,0
Sonnenblumenöl 0,0

Fisch
Kabeljaufillet 7,1
Schellfisch 6,8
Hering 7,0
Forelle, braun, gedämpft 10,8

Obst, Nüsse und Fruchtsäfte
Apfelsaft, ungesüßt -2,2
Äpfel, 15 Sorten, mit Schale, Durchschnitt -2,2
Aprikosen -4,8
Bananen -5,5
Schwarze Johannisbeeren -6,5
Kirschen -3,6
Grapefruitsaft, ungesüßt -1,0
Haselnüsse -2,8
Kiwi -4,1
Zitronensaft -2,5
Orangensaft, ungesüßt -2,9
Orangen -2,7
Pfirsiche -2,4
Erdnüsse, unbehandelt 8,3
Birnen, 3 Sorten, mit Schale, Durchschnitt -2,9
Ananas -2,7
Rosinen -21,0
Erdbeeren -2,2
Walnüsse 6,8
Wassermelonen -1,9

Getreideprodukte
Roggenmischbrot 4,0
Roggenbrot 4,1
Weizenmischbrot 3,8
Weizenbrot 1,8
Weißbrot 3,7
Cornflakes 6,0
Roggenknäckebrot 3,3
Eiernudeln 6,4
Haferflocken 10,7
Reis, ungeschält 12,5
Reis, geschält 4,6
Parboiled-Reis 1,7
Roggenvollkornmehl 5,9
Spaghetti 6,5
Vollkornspaghetti 7,3
Weizenmehl 6,9
Weizenvollkornmehl 8,2

Hülsenfrüchte
Bohnen, grün -3,1
Linsen, grün und braun, getrocknet 3,5
Erbsen 1,2

Fleisch und Wurstwaren
Rindfleisch, mager 7,8
Hühnerfleisch 8,7
Corned beef, in Dosen 13,2
Frankfurter 6,7
Leberwurst 10,6
Frühstücksfleisch, in Dosen 10,2
Schweinefleisch, mager 7,9
Rumpsteak, mager und fett 8,8
Salami 11,6
Truthahnfleisch 9,9
Kalbfleisch 9,0

Milch, Milchprodukte und Eier
Buttermilch 0,5
Camembert 14,6
Cheddar, reduzierter Fettgehalt 26,4
Gouda 18,6
Hüttenkäse, Vollfettstufe 8,7
Sahne, frisch, sauer 1,2
Hühnerei 8,2
Eiweiß 1,1
Eigelb 23,4
Quark 11,1
Weichkäse, Vollfettstufe 4,3
Hartkäse, Durchschnitt von 4 Sorten 19,2
Milcheis, Vanille 0,6
Kondensmilch 1,1
Vollmilch, pasteurisiert und sterilisiert 0,7
Parmesan 34,2
Schmelzkäse, natur 28,7
Fruchtjoghurt aus Vollmilch 1,2
Naturjoghurt aus Vollmilch 1,5

Zucker, Eingemachtes und Süßes
Milchschokolade 2,4
Honig -0,3
Sandkuchen 3,7
Marmelade -1,5
Zucker, weiß -0,1

Gemüse
Spargel -0,4
Broccoli -1,2
Karotten, junge -4,9
Blumenkohl -4,0
Sellerie -5,2
Chicorée -2,0
Gurken -0,8
Auberginen -3,4
Lauch -1,8
Kopfsalat, Durchschnitt von 4 Sorten -2,5
Eisbergsalat -1,6
Pilze -1,4
Zwiebeln -1,5
Paprikaschoten -1,4
Kartoffeln -4,0
Radieschen -3,7
Spinat -14,0
Tomatensaft -2,8
Tomaten -3,1
Zucchini -4,6

 

 

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Headerfoto ©Alexandra Bucurescu by pixelio.de


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